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Stiftung Anerkennung und Hilfe

Für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben.

Viele Menschen, die als Kinder oder Jugendliche dort lebten, leiden noch heute an den Folgen ungerechtfertigter Zwangsmaßnahmen, Strafen, Demütigungen oder unter finanziellen Einbußen, weil sie in den Einrichtungen gearbeitet haben, ohne dass dafür in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Um diese Menschen zu unterstützen, haben der Bund, die Länder und die Kirchen zum 01.01.2017 die Stiftung Anerkennung und Hilfe ins Leben gerufen (BMAS).

Qualifizierte Beraterinnen und Berater in der Anlauf- und Beratungsstelle des AVIB unterstützen die Betroffenen persönlich bei der Schilderung und Bearbeitung der Erlebnisse und der Anmeldung zur Stiftung. Sind die Voraussetzungen erfüllt, erhalten die Betroffenen eine Geldpauschale. Diese soll die Folgewirkungen des Erlebten abmildern und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation leisten. Betroffene, die während ihres Aufenthaltes in der Einrichtung in erheblichem Umfang gearbeitet haben, ohne dass die Einrichtung dafür Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, können unter bestimmten Voraussetzungen eine einmalige Rentenersatzleistung erhalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Infobroschüren

Infofolder Alltagssprache

Infobroschüre Leichte Sprache

und der Seite www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de

Heimerziehung

Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder

Beim Amt für Versorgung und Integration Bremen ist die regionale Anlauf- und Beratungsstelle des Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" für das Land Bremen errichtet worden.

Ehemalige Heimkinder, die zwischen 1949 und 1975 in einem Heim der Bundesrepublik Deutschland untergebracht waren und durch dort erfahrene Misshandlungen oder Missbrauch heute noch unter Beeinträchtigungen leiden, konnten sich bis zum 31.12.2014 bei ihrer zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle anmelden, um Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung West zu erhalten.

Informationen finden Sie auf der Internetseite des Fonds www.fonds-heimerziehung.de.

Anmeldefrist endete zum 31.12.2014

Hinweis

  • Neuanmeldungen können nicht mehr entgegengenommen werden.