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Leistungen

Als Leistungen können grundsätzlich gewährt werden:

  • Heil- und Krankenbehandlung
  • Beschädigtenrente
  • Ausgleichsrente
  • Bestattungsgeld
  • gegebenenfalls Sterbegeld
  • Hinterbliebenenversorgung für Witwen, Witwern, Waisen, Eltern
  • Leistungen der Kriegsopferfürsorge (siehe hier)

Die Versorgung wird durch die Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes bestimmt.

Schmerzensgeld kann nach den Bestimmungen des Opferentschädigungsgesetz nicht gezahlt werden. Auch Sach- und Vermögensschäden können nicht ersetzt werden.
Für am Körper getragene Hilfsmittel, Brillen oder Kontaktlinsen und für Schäden am Zahnersatz gelten Sonderregelungen.

Sobald das Amt für Versorgung und Integration Bremen Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz erbringt, gehen die gesetzlichen Schadenersatzansprüche des Opfers gegen den Schädiger kraft Gesetzes auf die Freie Hansestadt Bremen beziehungsweise die Bundesrepublik Deutschland über.

Das Opfer darf deshalb nicht ohne Zustimmung des Amtes für Versorgung und Integration Bremen über die Schadenersatzansprüche verfügen.