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07.10.2021 Ausschreibung Arbeit & Zukunft - Trommel 2022

Zum 15. Mal verleiht der Verein Arbeit und Zukunft die Arbeit & Zukunft - Trommel.

Für diesen Preis können Betriebe, Institutionen oder Personen im Lande Bremen vorgeschlagen werden, die sich 2020/2021 in besonderer Weise für Menschen eingesetzt haben, die von Beeinträchtigungen und/oder Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt betroffenen sind.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Flyer "Trommel 2022" (pdf, 723.9 KB)

21.06.2021 Neues Informations- und Schulungsprogramm des Integrationsamtes ist online

Die Schlagworte "demografischer Wandel" und "Fachkräftemangel" beschäftigen die Betriebe und Dienststellen auch im Lande Bremen immer stärker. Umso wichtiger wird es, Mitarbeiter*innen und deren Arbeitsleistung langfristig dem Unternehmen erhalten zu können – insbesondere auch schwerbehinderte Beschäftigte.

Damit sich Arbeitgeber und Interessenvertretungen sicher und fundiert im Schwerbehindertenrecht bewegen können, bietet das Integrationsamt im Amt für Versorgung und Integration Bremen vielseitige Informations- und Schulungsveranstaltungen rund um die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben und insbesondere zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement an.

Das aktuelle Informations- und Schulungsprogramm für das zweite Halbjahr 2021 steht den Betrieben und Dienststellen ab dem 22.06.2021 online unter www.avib.bremen.de/Integrationsamt-12286 zur Verfügung.

Fragen zu einzelnen Schulungsveranstaltungen beantwortet Frau Haverkamp unter 0421/361-5295 oder birgit.haverkamp@avib.bremen.de.

10.05.2021 Antrag auf Feststellung einer Behinderung jetzt online möglich

Seit Anfang Mai 2021 können Bürgerinnen und Bürger beim AVIB online einen Antrag auf Feststellung einer Behinderung ausfüllen und versenden. Das Verfahren ist verständlich und kundenfreundlich gestaltet. In dem übersichtlichen und selbsterklärenden Onlineformular werden Antragstellerinnen und Antragsteller Schritt für Schritt durch alle Themenbereiche geführt. Eine Registrierung und Eingabe eines Passwortes ist nicht nötig. Neben einem erstmaligen Antrag auf die Feststellung einer (Schwer-) Behinderung besteht auch die Möglichkeit, einen Änderungsantrag einer bereits bestehenden Feststellung des AVIB zu stellen. Sobald der Antrag online an das AVIB versendet wurde, erfolgt automatisch eine Zuordnung über das neue Fachverfahren Schweb.Net an die zuständige Sachbearbeitung.

Allerdings kann zunächst auf die Papierform noch nicht verzichtet werden. Aus rechtlichen Gründen müssen derzeit noch der Antrag wie auch die Einverständniserklärungen zum Einholen von Arztberichten handschriftlich unterzeichnet und mit der Post an das AVIB übersandt werden.

Den Online-Antrag erreichen Sie unter folgendem Link: schwebnet.bremen.de

07.04.2021 Arbeitsmarktprogramm: Verlängerung und Verbesserung

Thorsten Spinn, David Geduldig und Joachim Ossmann (vlnr) bei der Vertragsunterzeichnung

Mit dem "Arbeitsmarktprogramm Inklusive Ausbildung" erhalten Arbeitgeber einen Anreiz, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen und auszubilden. Es können bis zu 100 Prozent vom Arbeitsentgelt für bis zu neun Monate übernommen werden.

Das Programm ist bereits im Jahr 2018 angelaufen. Die jetzige Verlängerung wurde zum Anlass genommen, die Förderbedingungen zu erweitern. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 7. April 2021 von der Arbeitsverwaltung und dem Amt für Versorgung und Integration Bremen unterzeichnet.

Das Arbeitsmarktprogramm wird aus Mitteln der Ausgleichsabgabe beim Integrationsamt Bremen finanziert.
Durchgeführt wird es von der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven sowie den beiden Jobcentern in Bremen und Bremerhaven.

zur Pressemitteilung

05.06.2020: AVIB ab 8. Juni 2020 wieder für Publikum geöffnet

Ab dem 8. Juni 2020 öffnet das Amt für Versorgung und Integration Bremen - AVIB - unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes wieder für den Publikumsverkehr. Wir weisen darauf hin, dass eine Vorsprache im AVIB grundsätzlich nicht notwendig ist. Alle Dienstleistungen können problemlos ausschließlich auf elektronische, telefonische oder postalische Weise erfolgen.

Sollte dennoch eine persönliche Vorsprache gewünscht sein, wird zur Wahrung der Abstandsregeln darum gebeten, das AVIB möglichst nur nach vorheriger Terminvereinbarung zu besuchen. Dies ist ausschließlich innerhalb der Sprechzeiten möglich. Um das Infektionsrisiko zu vermeiden, bitten wir einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Ein Termin für persönliche Besuche kann wie folgt vereinbart werden:

Telefonnummer 0421 – 361 5541 oder schreiben Sie eine E-Mail an office@avib.bremen.de oder office.integrationsamt@avib.bremen.de.

Sprechzeiten:

  • Montag - Donnerstag von 9:00 Uhr - 12:30 Uhr
  • Donnerstag von 13:30 Uhr - 17.00 Uhr
  • und nach Vereinbarung.
Thomas Mundl, Leiter des Integrationsamtes und Petra Czapiewska, Personalleiterin des Geschmackslabors

Im März 2019 besuchte Thomas Mundl, Leiter des Integrationsamtes im Amt für Versorgung und Integration Bremen, den Betrieb Geschmackslabor event & catering GmbH.
Das im Jahr 2007 gegründete, inhabergeführte Unternehmen, das auf das Catering von großen Veranstaltungen und die Verpflegung von Kindergärten und Schulen spezialisiert ist, hat im Rahmen einer Firmenerweiterung, dieses in einen Inklusionsbetrieb überführt und dabei 12 neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen. Im Zuge dieser Neuaufstellung wurde der Firmensitz von Bremerhaven an den Messestandort Bremen verlegt.

Das Integrationsamt hat die neu eingerichteten Arbeitsplätze mit einem Investitionszuschuss von je 25.000 € gefördert, insgesamt also 300.000 €, die aus Mitteln des Ausgleichsfonds des Bundes über das Sonderprogramm „Inklusionsinitiative II- AlleImBetrieb“ zur Verfügung gestellt werden konnten. Weiterhin fördert das Integrationsamt auch die laufenden Lohnkosten und gewährt einen Zuschuss für den besonderen Aufwand des Arbeitgebers.

Die neu eingestellten schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Behinderungen sind sowohl in der Küche/Spülküche als auch im Büro des Unternehmens beschäftigt.

Aktuell sind 10 Frauen und zwei Männer angestellt, darunter mehrere gehörlose Beschäftigte, Menschen mit Lern- und Körperbehinderungen sowie psychischen Erkrankungen.

Im Rahmen des Besuches erklärte die Personalleiterin des Geschmackslabors, Frau Petra Czapiewska, dass mit der Einstellung der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur eine Bereicherung der Personalstruktur des Betriebes erreicht worden ist, sondern auch schwerbehinderte Menschen und nicht behinderte Menschen, die an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten, viel voneinander lernen können.

Insoweit war es für das Unternehmen die richtige Entscheidung, einen Inklusionsbetrieb zu begründen.

Am 13. März 2019 wurde der Sozialpreis Trommel des Vereins Arbeit und Zukunft e.V. im Bremer Rathaus an Christian Humm verliehen. Der Verleger des Familienmagazins Kinderzeit Bremen setzt sich in herausragender Weise dafür ein, dass sich Patientinnen und Patienten aus der Arbeitstherapie des Klinikums Ost unter realistischen Arbeitsbedingungen in seinem Betrieb erproben können. Den vollständigen Artikel der Pressestelle des Senats über die Preisverleihung finden Sie unter folgendem Link: Trommel für Christian Humm - Bremer Verleger erhält Preis für sein soziales Engagement

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung erhalten Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr Unterstützung. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

Weitere Informationen unter www.hilfetelefon.de

Das bundesweite Projekt Unternehmens-Netzwerk INKLUSION richtet sich unmittelbar an Betriebe und Unternehmen, um diese für mehr betriebliche Inklusion zu gewinnen. Der Onlineauftritt informiert über Projektinhalte, gibt einen Einblick in die Projektarbeit und informiert über aktuelle Projektereignisse. Arbeitgeber erhalten erste Antworten auf Fragen zur Inklusion und finden die zuständigen Beraterinnen und Berater in ihrem Bundesland. Das Unternehmens-Netzwerk INKLUSION ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e.V.

Weitere Informationen: Unternehmens-Netzwerk INKLUSION

Für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben.

In der Anlauf- und Beratungsstelle des AVIB unterstützen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Betroffenen persönlich bei der Schilderung und Bearbeitung der Erlebnisse und der Anmeldung zur Stiftung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Infobroschüren

Infofolder Alltagssprache

Infobroschüre Leichte Sprache

und der Seite www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de

Ab dem 01. Januar 2015 ist für Versorgungsberechtigte nach dem Soldatenversorgungsgesetz für Renten- und Heilbehandlungsleistungen das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr zuständig:

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
- Beschädigtenversorgung -
Wilhelm-Raabe-Str. 46
40470 Düsseldorf

Mit der Freischaltung der Webseite www.inklusion-gelingt.de ist der Startschuss für die Initiative der Wirtschaft für Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gefallen.

Mit einem neuen WEB-Portal haben die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks ihre Inititave Inklusion gelingt! gestartet.

Im Stadtführer Barrierefreies Bremen sind Informationen zur Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von öffentlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen, von Gastronomie und Hotels zusammengetragen worden. So sollen Alltag und Reisen in Bremen für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen, Sehbehinderte, Blinde, Hörbehinderte, Gehörlose und Menschen mit Lernbehinderungen erleichtert werden.

Den Stadtführer finden Sie unter www.bremen.de/barrierefrei.

Der neue Schwerbehindertenausweis in Scheckkartenformat ist jetzt erhältlich.

Mehr Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.

Den Antrag auf Ausstellung des Ausweises finden Sie unter Formulare/Antragstellung.

Das Versorgungsamt wurde in Amt für Versorgung und Integration Bremen umbenannt. Dieser Begriff soll die Aufgaben des Amtes besser kennzeichnen als der bisherige.